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Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für uns an oberster Stelle. Um das Risiko von möglichen Infektionen bzw. deren Verbreitung mit Covid-19 soweit wie möglich zu reduzieren, haben wir Maßnahmen gesetzt, die es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, ab Montag den 16.3. von zu Hause zu arbeiten.

Trotz dieser Maßnahme nimmt die KPC weiterhin ihre Aufgaben im Förderungsmanagement und im Consulting im vollen Umfang wahr, die Kolleginnen und Kollegen der KPC sind nach wie vor für Ihre Anliegen und Wünsche erreichbar! Wir ersuchen Sie jedoch, Anfragen per E-Mail zu stellen, da wir aktuell telefonische Anfragen nicht entgegen nehmen können.

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Geschäftsführung der KPC

Altlastensanierung:

Sanierung des Altlaststandortes Schneegattern

Die Österreichische Bundesforste AG sanierten als Grundeigentümer den Altstandort „Schwellenimprägnierung Schneegattern“. Der kontaminierte Bereich umfasste eine Fläche von etwa 3.500m² und wird gewerblich und landwirtschaftlich genutzt bzw. ist öffentliches Gut (Gemeindestrasse). Der Altstandort wurde am 2001 als Altlast ausgewiesen und 2004 in die Prioritätenklasse 3 eingestuft. Maßgebliches Schutzgut für die Bewertung des Ausmaßes der Umweltgefährdung war das Grundwasser.

Die Verunreinigungen gehen bis in die 1920er Jahre zurück: Es wurde eine Waldbahn betrieben und im östlichen Bereich wurden bis 1954 Bahnschwellen mit Teerölen imprägniert und auf unbefestigten Flächen unmittelbar westlich der Betriebsgebäude zur Trocknung gelagert. Dadurch wurde eine Kontamination des Untergrundes mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) sowie untergeordnet mit Mineralölkohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (BTEX) und lokal auch Pentachlorphenol verursacht. Die Kontaminationen verursachten eine erhebliche Grundwasserverunreinigung.

Um den Untergrund zu erkunden und die Schadstoffbelastung beziffern und so auch entsprechende Sanierungsmaßnahmen ableiten zu können wurden in den Jahren 1998 bis 2000 verschiedenste Maßnahmen wie etwa diverse Bohrungen, chemische Untersuchungen, Bodenproben, Grundwasseranalysen u.v.m. gesetzt.

2011 wurde der KPC ein Förderungsantrag inkl. Variantenstudie und Kostenschätzung vorgelegt.

Schließlich leitete man im Herbst 2012 die ersten Aushubarbeiten ein und entsorgte auf einer Fläche von rund 800 m² erheblich kontaminierten Untergrund. Die Gesamtfläche des entsorgten Untergrundes belief sich zum Schluss auf rund 1.400 Tonnen, davon fielen rund 70 % auf Reststoffdeponien, der Rest auf Baurestmassendeponien. Im Bereich des Imprägnierungsbeckens wurde das Abbruchmaterial des Beckens und kontaminierter Untergrund im Ausmaß von insgesamt rund 55 Tonnen auf Massenabfall- und Reststoffdeponien entsorgt. Zusätzlich wurden 2,5 Tonnen Chromlösung gesondert entsorgt. Nicht kontaminiertes Aushubmaterial wurde wiederverfüllt.

Durch die beantragte Maßnahme der Räumung des Schadstoffzentrums wurde die bestehende erhebliche Umweltgefahr für das Schutzgut Grundwasser nachhaltig beseitigt. Die Verunreinigung des Untergrundes wurde soweit reduziert, dass zukünftig keine relevanten Einträge und Ausbreitungen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Grundwasser erfolgen. Die Sanierungsdauer erstreckte sich von Oktober 2012 bis Juli 2013.

Die Altlast „Schwelleninprägnierung Schneegattern“ wurde Anfang 2016 als saniert in der Altlastenatlas-Verordnung ausgewiesen.

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