QM DATENBANK:

VERGLEICHBARKEIT DER DATEN WIRD AB APRIL DEUTLICH VERBESSERT

Um eine ständige Verbesserung des ökonomischen und ökologischen Niveaus der in Österreich errichteten und betriebenen Biomasseheizwerke und Nahwärmenetze gewährleisten zu können, wurde im Rahmen des klimaaktiv Programms qm:heizwerke eine Datenbank (qm-Datenbank) eingerichtet. Diese Datenbank dient zur Administration und Abbildung der Biomasse-Nahwärmeprojekte, die im Zuge der Umweltförderung im Inland zu einem begleitenden Qualitätsmanagement verpflichtet sind. Die Datenbank wurde vom Landesenergieverein Steiermark (LEV) entwickelt und seit der Übernahme durch die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) im Jahr 2013 laufend ausgebaut.

Über die Nutzung der qm-Datenbank als Austauschplattform zur Qualitätssicherung und Förderungsabwicklung hinaus, stellen die enthaltenen Daten eine wichtige Quelle zur Durchführung von Analysen zur Verbesserung des QM-Systems sowie der Förderungsbestimmungen dar. Die in der qm-Datenbank verfügbaren Daten sind aber auch eine wichtige Informationsquelle für die Politik und EntscheidungsträgerInnen, Interessensvertretungen und insbesondere auch für Biomassenahwärmebetreiber zur Gesamtbeurteilung ihrer Anlagen. Zudem stößt das QM-System immer wieder auf großes Interesse bei internationalen AkteurInnen der Bioenergiebranche.

Ende 2014 wurde vom klimaaktiv qm:heizwerke Programmmanagement (AEE - Institut für Nachhaltige Technologien) eine Methode für ein Benchmarksystem entwickelt, das auf Basis jährlicher Betriebsdaten und daraus errechneter Kennzahlen einen Vergleich von österreichischen Biomasse-Nahwärmeanlagen ermöglicht. Zur Erstellung der Benchmarks werden aus den von den Anlagenbetreibern jährlich übermittelten Betriebsberichten Kennzahlen berechnet.

Die Benchmarks werden derzeit via E-Mail in unregelmäßigen Abständen den BetreiberInnen zu Vergleichs- und Informationszwecken zur Verfügung gestellt.

Ziel des gegenständlichen Projekts ist es, durch Automatisierung das bestehende qm-Benchmarksystem in die qm-Datenbank zu integrieren, um somit einen rascheren Überblick über das aktuelle und vergangene Betriebsjahre zu erhalten. Gleichzeitig soll es die BetreiberInnen motivieren, sich mit den Betriebsdaten ihrer Anlage zu beschäftigen und den Anlagenbetrieb und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die Automatisierung der Benchmarks ist ein wichtiger Weiterentwicklungsschritt zur Verbesserung des Services und Informationsaustausches für Betreiber, Planer und Qualitätsbeauftragte und soll so die Vergleichbarkeit mit anderen Heizwerken erleichtern. Weiters können die Benchmarks optimal zur Verbesserung der Betriebsführung bzw. als Entscheidungshilfe für zukünftige Anlagenoptimierungen eingesetzt werden. Auch optisch wurde die Datenbank angepasst. Ab nun passen sich Inhalt sowie struktureller Aufbau der Bildschirmauflösung (z.B. bei mobilen Endgeräten) an.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der qm-Datenbank unter www.qm-datenbank.at.  

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