Projektbeispiel Windpark Handalm

INNOVATIVER WINDPARK HANDALM GEHT IN BETRIEB

Im Rahmen einer der größten Förderungsmaßnahmen der EU, dem Programm „NER 300 für innovative Klimaschutzprojekte“, wird ein in einer Höhe von 1.800 Metern befindlicher Windpark unterstützt.

 An der steirisch-kärntnerischen Grenze hat die Energie Steiermark mit einer Investitionssumme von 58 Millionen Euro insgesamt 13 Windräder errichtet, die ab sofort grünen Strom für 21.000 Haushalte liefern. Die Planungen dafür haben bereits 2011 begonnen, zwischen 2013 und 2015 wurde ein umfassendes UVP-Verfahren abgewickelt, die Bauzeit selbst betrug 17 Monate. Erzeugt werden jährlich 76 Millionen Kilowattstunden Strom - das spart pro Jahr über 46.000 Tonnen CO2. Über eine rund 17 Kilometer lange Leitung wird der grüne Strom in das Umspannwerk Deutschlandsberg eingespeist. Die Anlagen mit einer Leistung von 39 Megawatt sind ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele von Paris.

Die Windräder auf 1800 Meter Seehöhe sind jeweils rund 120 Meter hoch, der Durchmesser der Rotorblätter liegt bei 82 Metern. Auch auf einen sensiblen Umgang mit dem ökologischen Umfeld wurde besonderer Wert gelegt: Über 150 ökologische Einzelmaßnahmen sorgen für einen besonderen Schutz von Wildtieren, Vögeln, Fledermäusen und der umliegenden Alm- und Waldflächen.

Im Windpark steht übrigens auch das 100. Windrad der Steiermark. Für dieses übernimmt die ehemalige Skirennläuferin Renate Götschl die Patenschaft. Das Monitoring und die Förderungsabwicklung wird seit dem Jahr 2014 von der KPC durchgeführt. Den Internetauftritt des Windparks finden Sie hier

Urheberrecht: Windpark Handalm