AKTIONSPAKET ZUR FÖRDERUNG DER
E-MOBILITÄT

Förderungsaktionen E-PKW Betriebe und E-PKW Private

Seit dem 01.03.2017 wird österreichweit die Elektromobilität in einer gemeinsamen Förderungsaktion vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), dem Bundesministerium für Innovation und Technologie (bmvit), den Automobilimporteuren und den Zweiradimporteuren, unterstützt.

Voraussetzung für den Erhalt einer Förderung ist die Verwendung von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern und ein seitens der Automobilimporteure bzw. der Zweiradimporteure gewährter E-Mobilitätsbonus. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art des Fahrzeuges. Zu beachten ist hierbei, dass der Bonus gemeinsam mit dem Informationstext zur Förderungsaktion E-Mobilität auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen sein muss. 

Die Einreichung erfolgt zweistufig. Die Registrierung ist der erste Schritt. Wer ab dem 01.01.2017 ein oder mehrere Elektrofahrzeuge gekauft hat oder den Kauf plant, kann sich die Förderung für 24 Wochen reservieren. Die eigentliche Antragstellung erfolgt dann erst im zweiten Schritt, wenn die Fahrzeuge geliefert und zugelassen sind. Dies erhöht die Planungssicherheit für alle Beteiligten.

Förderungsaktionen für Betriebe

Bei der Förderungsaktion Elektro-PKW für Betriebe werden Fahrzeuge mit Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb gefördert. Eine Pauschalförderung in Höhe von 1.500 Euro steht für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zur Verfügung. Die Anschaffung von Plug-in-Hybridfahrzeugen wird mit 750 Euro unterstützt.

Die Anschaffung von Elektro-Zweirädern für Betriebe, die zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden wird ebenso gefördert. 375 Euro pro Fahrzeug erhält, wer einen E-Mobilitätsbonus des Importeurs nachweisen kann. Der Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext zur Förderungsaktion E-Mobilität auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden. Für die Förderung von Zweirädern ist keine Registrierung nötig.

Auch für Investitionen in die E-Ladeinfrastruktur kann, ohne vormalige Registrierung, eine Förderung beantragt werden. Betriebe bzw. Gebietskörperschaften können in Abhängigkeit der technischen Ausprägung, 200 Euro bis 10.000 Euro erhalten.

Im Rahmen der Förderungsaktion Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Kleinbusse und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge für Betriebe wird zudem die Anschaffung von Fahrzeugen der Fahrzeugklassen L2e, L5e, L6e, L7e, M2 sowie N1 mit mehr als 2,5 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht gefördert. Die Förderungshöhe beträgt zwischen 1.000 Euro und 20.000 Euro und es ist ebenso keine Registrierung notwendig.

Förderungsaktion für Privatpersonen

Auch Privatpersonen können für E-PKW um eine Förderung ansuchen, wenn die vollelektrische Reichweite mindestens 40 Kilometer beträgt und der Brutto-Listenpreis 50.000 Euro nicht übersteigt. Die Förderung beträgt 2.500 Euro pro Fahrzeug für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge bzw. 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge sowie Range Extender und Reichweitenverlängerer.

Für eine Wallbox (Heimladestation) oder ein intelligentes Ladekabel kann bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs eine Förderung von 200 Euro beantragt werden. Ebenso können E-Mopeds und E-Motorräder eingereicht werden, für die eine Förderung von 375 Euro zur vorgesehen ist.

Die Einreichung aller Bereiche ist online und bis zur Ausschöpfung des Budgets, längstens bis 31.12.2018 möglich.

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