KfW Screening Study Ukraine

KfW beauftragt KPC mit Studie

Der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine hat schwerwiegende politische, soziale und ökonomische Auswirkungen auf 5 Oblaste (Regionen) und die dort lebende Bevölkerung sowie deren Grundversorgung. Tausende öffentliche Einrichtungen und Betriebe, die soziale und ökonomische Infrastruktur wurden beschädigt oder zerstört. Der Konflikt zwang mehr als 1 Million BürgerInnen, unter ihnen 150.000 Kinder, von oder innerhalb der Oblaste Donetsk, Lughansk, Kharkiv, Dnipropetrovsk und Zaporizhia zu migrieren.

Die deutsche Bundesregierung hat daher beschlossen, finanzielle Hilfe für den Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur für eben jene betroffenen Gebiete zur Verfügung zu stellen, - die Oblaste nordwestlich der Konfliktzone. Die finanziellen Mittel werden durch die KfW abgewickelt.

In diesem Rahmen erhielt die KPC von der KfW den Auftrag, eine erste Screening Study zu bereits vorselektierten Projekten aus den betroffenen Regionen auszuarbeiten. Die Studie soll dazu dienen drei bis fünf Infrastrukturprojekte aus den Bereichen Wasserver- und Abwasserentsorgung, Abfallbeseitigung oder Energieeffizienz zu identifizieren, die dann durch die KfW finanziert werden können.

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