ANPASSUNGEN IN DER UFI

NEUE UFI-RICHTLINIEN, NEUES UMWELTFÖRDERUNGSGESETZ

Im Frühjahr 2022 wurde der nationale Rechtsrahmen der Umweltförderung im Inland (UFI) novelliert. Die UFI bietet als zentrales Förderungsinstrument des Bundes attraktive Anreize für Investitionen in österreichische Umwelttechnologien und forciert so zugleich nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Mit dem neuen Umweltförderungsgesetz (UFG) und den neuen Förderungsrichtlinien für die Umweltförderung im Inland wird die Grundlage für den Einsatz von rund 650 Millionen Euro aus dem Österreichischen Aufbau- und Resilienzplans (ÖARP) und den darin definierten Förderbereichen wie der Förderung von Maßnahmen zur Transformation der Wirtschaft, den klimafitten Ortskernen, Bekämpfung der Energiearmut, Leergutrücknahmesysteme oder des „Reparaturbonus“ geschaffen. Zusätzlich sehen die Richtlinien unter anderem erweiterten Spielraum für die Förderintensitäten und die Möglichkeit der Förderung von Betriebskosten unter bestimmten definierten Rahmenbedingungen vor.

Um den ausgeweiteten Einsatzbereichen gerecht zu werden, wurde die bisherige Förderungsrichtlinie für die Umweltförderung im Inland in zwei Richtlinien aufgeteilt. Die Investitionsförderungsrichtlinien 2022 für die Umweltförderung im Inland ersetzen die bisherigen UFI-Förderungsrichtlinien 2015 und stehen weiterhin für die Förderung von Investitionsmaßnahmen zur Verfügung. Die Dienstleistungsförderungsrichtlinien 2022 für die Umweltförderung im Inland kommen bei der Förderung von Dienstleistungen und immateriellen Leistungen mit Umweltbezug ohne gleichzeitig getätigte Investitionsmaßnahmen zur Anwendung. Beide Richtlinien sind mit 1. April 2022 in Kraft getreten und stellen nun die nationale rechtliche Basis für Umweltförderungen des Bundes dar.

Das novellierte UFG und die beiden neuen Förderungsrichtlinien der Umweltförderung im Inland finden Sie hier

Bild See mit idyllischer Naturlandschaft
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