KOMMUNALKREDIT Austria AG:

KOMMUNALKREDIT HINTERLÄSST NACHHALTIGE SPUREN

In Folge der COVID-19-Pandemie und dem Festhalten an den Klimazielen gewinnt der Bedarf an nachhaltiger und intakter Infrastruktur weiter an Relevanz. Die Notwendigkeit des Ausbaus, der Instandhaltung und Modernisierung von Infrastrukturanlagen in den Bereichen Versorgung, Digitalisierung, soziale Infrastruktur und Transport rückt verstärkt in das Bewusstsein öffentlicher und privater Entscheidungsträger. Neben den Nachwirkungen des Corona-Virus ist und bleibt der Klimawandel eine der größten globalen Herausforderungen.

Als erster Finanzdienstleister Österreichs ist die Kommunalkredit in die „European Clean Hydrogen Alliance“ aufgenommen worden, dem Mitte 2020 von EU-Kommission ins Leben gerufenen europäischen Wasserstoffbündnis. Saubere Wasserstofftechnologien als klimaneutrale Energieträger haben enormes Potenzial, Industriezweige mit hohen Emissionen umfassend zu dekarbonisieren. Sie sind der Schlüssel zu einer CO2-neutralen Wirtschaft.

Und die Bank hat nach diesem Bekenntnis zur Klimaneutralität Anfang 2021 bereits den ersten konkreten Schritt gesetzt und investiert gemeinsam mit der OMV in die Produktion von grünem Wasserstoff. Die ab dem zweiten Halbjahr 2023 in Betrieb befindliche größte Elektrolyseanlage Österreichs wird mit 10 MW PEM (Polymer-Electrolyt-Membrane) Elektrolyse bis zu 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich produzieren. Eingesetzt wird der grüne Wasserstoff zur Hydrierung von biobasierten und fossilen Kraftstoffen, um grauen Wasserstoff in der Raffinerie zu substituieren. Dies führt zu einer jährlichen Reduktion des OMV Carbon Footprints von bis zu 15.000 Tonnen fossilem CO2 und ermöglicht bei Nutzung von grünem Wasserstoff mehr als 17 Millionen gefahrene Bus- oder Lkw-Kilometer ohne CO2-Emissionen pro Jahr.

Die Kommunalkredit finanziert zudem das Vorzeigeprojekt der SEM Anlagen GmbH am Wiener Donaukanal. Die Energiezentrale kommt bei den Projekten TrIIIple und Austro Tower zur ökologischen Versorgung mit Wärme und Kälte für fünf Hochhäuser in Erdberg zum Einsatz. Dazu wird aus dem Donaukanal sowie fünf Grundwasserbrunnen gewonnenes Wasser verwendet. Die Anlage nutzt dabei das Wasser als Wärmequelle oder Wärmesenke und ist die einzige Klimaversorgung der Gebäude. Die elektrische Energie wird für den Betrieb von industrietauglichen Wärmetauschern genutzt. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Anlage im Dual-Use-Modus betrieben werden kann. Dadurch können die Wohnungen beheizt und die Büro- und Verkaufsflächen gleichzeitig klimatisiert werden.

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Die Energiezentrale des Hochhauskomplexes zur ökologischen Versorgung mit Wärme und Kälte verwendet Wasser aus dem Wiener Donaukanal. Die Kommunalkredit hat es finanziert.
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