JAHRESERGEBNIS DER KOMMUNALKREDIT GRUPPE:

HOHER BEDARF AN INFRASTRUKTUR BESCHERT STARKES GESCHÄFTSJAHR

Der steigende Bedarf an Infrastruktur in Zeiten globaler Herausforderungen spiegelt sich im Jahresergebnis der Kommunalkredit wider. Das Neugeschäftsvolumen im Bereich der Infrastruktur- und Energiefinanzierungen lag mit EUR 1,1 Mrd. um 11 % über dem Vorjahresergebnis. Das operative Ergebnis stieg um 43 % auf EUR 47,5 Mio. Die Cost-Income-Ratio konnte in einem schwierigen Umfeld sowie in Zeiten eines nach wie vor angespannten Niedrigzinsumfelds auf 56,1 % reduziert und ein Return on Equity vor Steuern von 15,3 % erwirtschaftet werden. Das harte Kernkapital beträgt EUR 344,0 Mio., die harte Kernkapitalquote verbesserte sich auf 20,3 %. Die Non-Performing-Loan-Ratio (NPL) ist seit der Privatisierung im Jahr 2015 konstant bei 0,0 %.

Das von COVID-19 bestimmte Geschäftsjahr 2020 unterstreicht die Bedeutung von Infrastruktur als essenziellen Faktor für die Modernisierung und Realisierung immanenter Agenden wie der Digitalisierung, den nationalen und internationalen Klima- und Energiezielen und des Green Deals.

Eine Bestätigung der Resilienz des Geschäftsmodells im derzeit herausfordernden Marktumfeld liefern auch die Bewertungen der internationalen Rating-Agenturen. Am 22. März 2021 vergab Fitch Ratings ein Investment Grade-Rating von „BBB-/F3“ (stabiler Ausblick) an die Kommunalkredit. Am 24. Februar 2021 erhielt die Bank von S&P Global Ratings ein Investment Grade-Rating von „BBB-/A-3“ mit stabilem Ausblick; zudem wurde das Covered Bond-Rating Anfang März auf „A+“ mit stabilem Ausblick angehoben. Bereits im Oktober 2020 hob DBRS Morningstar das Rating um einen Notch auf „BBB/R-2 (high)“ mit stabilem Ausblick.

Geschäftsbericht der Kommunalkredit Gruppe 2020