Förderungsrichtlinien GEWÄSSERÖKOLOGIE:

ADAPTIERUNGEN ZUM JAHRESWECHSEL FÜR KOMMUNALE FÖRDERUNGSWERBER

Auf Grundlage der UFG-Novellen 2020 wurden die Förderungsrichtlinien im Bereich Gewässerökologie für kommunale Förderungswerber adaptiert. Zusätzlich wurden in Abstimmung mit den Bundesländern sowie mit dem Städte- und Gemeindebund weitere Anpassungen und Klarstellungen eingearbeitet. Das Inkrafttreten der neuen Förderungsrichtlinien für kommunale Förderungswerber 2020 ist für 1.1.2021 vorgesehen.

Ziel der Überarbeitungen ist es, weitere Anreize für Förderungsnehmerinnen und Förderungsnehmer zu schaffen, damit zukünftig Projekte zur Verbesserung des ökologischen Zustands österreichischer Gewässer rasch umgesetzt, und so die Ziele des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes erreicht werden. Wesentlich für diesen Beitrag ist eine optimale Abstimmung zwischen der Förderung für Gewässerökologie mit der Finanzierung des Hochwasserschutzes, um an den Flüssen großräumige Projekte bestmöglich planen und umsetzen zu können. Die für den Schutz vor Hochwasser erforderlichen technischen wie auch ökologischen Maßnahmen werden über das Wasserbautenförderungsgesetz (WBFG) finanziert, räumlich darüber hinausgehende ökologische Maßnahmen werden über das Umweltförderungsgesetz (UFG) unterstützt.

Gesichert wird die abgestimmte Planung und effiziente Abwicklung durch weitreichende Angleichungen der Rahmenbedingungen der Förderungsrichtlinien Gewässerökologie für kommunale Förderungswerber an jene des Hochwasserschutzes. Die Förderungsquote von 60 %, die der maximal gesetzlich möglichen Förderungsintensität entspricht, wird für kommunale Projekte beibehalten. Eine Kofinanzierung der Bundesländer ist so wie bisher zwingend vorgesehen.

Weitere Adaptierungen, beispielsweise bei den Förderungsrichtlinien Gewässerökologie für Wettbewerbsteilnehmer befinden sich in Planung und sollen im ersten Halbjahr 2021 in Kraft treten.

Zusätzlich zu den Anpassungen der Richtlinien wird die Abwicklung der Förderung digitalisiert. Ab dem Jahr 2021 sollen alle Projekte aus dem Bereich Gewässerökologie einfach, schnell und unbürokratisch über eine Online-Plattform eingereicht werden können.

FÖRDERUNG DER KOMMUNALEN GEWÄSSERÖKOLOGIE

Rückfragen richten Sie bitte an Herrn DI Dr. Johannes Laber per E-Mail: j.laber(at)kommunalkredit.at

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