Internationale Klimafinanzierung:

Mittelaufstockung um jährlich 5 Millionen Euro

Mit dem Instrument der internationalen Klimafinanzierung hat das BMK ein Instrument zur Unterstützung von Entwicklungsländern im Kampf gegen den Klimawandel geschaffen. Hierbei werden bilaterale Projekte in Entwicklungsländern gefördert, die nicht nur zu einer Emissionsreduktion oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den betroffenen Ländern beitragen, sondern darüberhinausgehend auch die nachhaltige Entwicklung in den Zielländern stärken. So werden durch die aufgebrachten Förderungsmittel zahlreiche positive Effekte in den Zielländern initiiert, die primär klimarelevante Effekte, aber auch positive Umwelt- und Biodiversitätseffekte sowie lokale Wertschöpfung, Gesundheitsvorsorge und Einkommenssicherheit, ArbeitnehmerInnenschutz und Gender-Gleichstellung bewirken. Damit werden die verfügbaren Klimafinanzierungsmittel in jenen Ländern eingesetzt, die vom Klimawandel besonders betroffen sind, aber nicht über ausreichend eigene finanzielle Ressourcen verfügen, um selbst wirksamen Klimaschutz zu betreiben.

Dazu wurde bereits im Jahr 2013 die österreichische Klimafinanzierungsstrategie (KFS) vom Ministerrat beschlossen und entsprechend den Vereinbarungen der Welt-Klimakonferenz 2015 in Paris (Paris Agreement) angepasst. Im Jahr 2017 wurde die überarbeitete Version der KFS veröffentlicht. Damit kommt das BMK seiner Verantwortung nach, neben den ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen im Inland auch Entwicklungsländer im internationalen Kontext bei deren Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Umso erfreulicher ist die jüngste Entwicklung in diesem Bereich, den die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) als Abwicklungsstelle für das BMK betreut. Für die Jahre 2020 bis 2023 hat das BMK die verfügbaren Förderungsmittel für die internationale Klimafinanzierung auf jährlich EUR 5 Mio. aufgestockt, wodurch die Unterstützungsleistungen für bilaterale Klimaschutzprojekte in jenen Entwicklungsländern, die am meisten von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, noch weiter ausgebaut werden können.

Rückfragen richten Sie bitte an Herrn DI Wolfgang Diernhofer, MBA per E-Mail: w.diernhofer(at)kommunalkredit.at 

Bild Jungpflanzen auf Münzen
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