NEU AB 1.1.2020:

AKTUALISIERTES FÖRDERUNGSANGEBOT IM BEREICH „KLIMATISIEREN UND KÜHLEN

Der Ausstieg aus treibhausschädlichen Kältemitteln in Klima- und Kälteanlagen wird in der EU maßgeblich durch die Anforderungen der sogenannten F-Gase-Verordnung (EU-Verordnung 517/2014) bestimmt. Per 01.01.2020 treten maßgebliche Einschränkungen beim Inverkehrbringen von besonders klimaschädlichen Kältemitteln in Kraft. Über die Vorschriften der F-Gas-Verordnung hinaus, bietet die Umweltförderung im Inland ab 01.01.2020 einen Anreiz für die Umsetzung von langfristig wirksamen, energiesparenden und emissionsarmen Lösungen bei Prozesskälteanlagen:

  • Anlagen mit „natürlichen“ Kältemitteln und Kältemitteln mit einem sehr geringen GWP (Global Warming Potential) von kleiner 150 werden mit bis zu 30% der Investitionskosten gefördert.
  • Der Tausch von bestehenden Prozesskälteanlagen bzw. die energietechnische Optimierung bei Erreichen von bestimmten Effizienzkriterien, wird bis 31.12.2021 unterstützt, wenn dabei Kältemittel mit einem GWP zwischen 150 und 750, eingesetzt werden.

Nicht mehr gefördert werden Direktverdampfer-Systeme mit einem GWP größer 150 im Einzelhandel und der Gastronomie, die energetische Optimierung von Bestandsanlagen mit einem GWP größer 2.500 und Neuanlagen mit Direktverdampfer-Systemen in Einzelhandel und Gastronomie.

Ebenfalls nicht gefördert werden Neuanlagen und Kapazitätsausweitungen von bestehenden Prozesskälteanlagen mit Kältemitteln mit einem GWP größer 150.

Mit diesen Änderungen soll ein Anreiz zur schnelleren Erreichung der Ziele der EU-Verordnung 517/2014 über das Inverkehrbringen von fluorierten Treibhausgasen und zusätzlich die Steigerung der Energieeffizienz für bestehende Anlagen mit langen Nutzungsdauern erreicht werden.

Weiterführende Informationen finden Sie ab 01.01.2020 hier

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