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Lieber Webseiten-Besucher!

Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für uns an oberster Stelle. Um das Risiko von möglichen Infektionen bzw. deren Verbreitung mit Covid-19 soweit wie möglich zu reduzieren, haben wir Maßnahmen gesetzt, die es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, ab Montag den 16.3. von zu Hause zu arbeiten.

Trotz dieser Maßnahme nimmt die KPC weiterhin ihre Aufgaben im Förderungsmanagement und im Consulting im vollen Umfang wahr, die Kolleginnen und Kollegen der KPC sind nach wie vor für Ihre Anliegen und Wünsche erreichbar! Wir ersuchen Sie jedoch, Anfragen per E-Mail zu stellen, da wir aktuell telefonische Anfragen nicht entgegen nehmen können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Geschäftsführung der KPC

NEU AB 1.1.2020:

NEUE EMISSIONSGRENZWERTE FÜR BETRIEBLICHE BIOMASSEANLAGEN IN DER UFI

Die Förderungsbedingungen im Rahmen der Umweltförderung im Inland (UFI) schreiben für den Betrieb von geförderten Biomasse-Wärmeerzeugern Emissionsgrenzwerte vor, um die Einhaltung bzw. Unterschreitung der geltenden Grenzwertvorschriften für die verschiedenen Leistungsbereiche sicherzustellen. Die Einhaltung ist vor Auszahlung der Förderungsmittel anhand von Messgutachten nachzuweisen. Für Anlagen in der niedrigsten Leistungsklasse genügt der Nachweis der Einhaltung mittels Typenprüfung.

Mit 1.1.2020 tritt eine Anforderung der Ökodesignverordnung (Verordnung (EU) 2015/1189) in Kraft, die auch für Biomasse-Wärmeerzeuger eine Absenkung der Emissionsgrenzwerte mit sich bringt. Daneben kommt es in der Ökodesignverordnung auch zu einer Änderung des festgelegten Bezugs-Sauerstoffgehalts von 11 % auf 10 % O2 im Abgas.

Um zu gewährleisten, dass in der UFI auch in Zukunft nur Anlagen gefördert werden, die die gesetzlichen Grenzwertvorschriften erfüllen bzw. unterschreiten, wurde die Grenzwerttabelle für Biomasse-Wärmeerzeuger angepasst. Für Anlagen bis 500 kW gelten ab 1.1.2020 die Emissionskriterien der Umweltzeichen - Richtlinie 37 „Holzheizungen“ i.d.g.F. (UZ 37) als Förderungsvoraussetzung. Die KPC wird zur einfachen Orientierung der Förderungswerber bei der Auswahl von tauglichen Kesselmodellen auf ihrer Homepage eine Liste der förderungsfähigen Kesselmodelle zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus ist für Kessel ohne Umweltzeichen der Nachweis der Einhaltung der Grenzwerte mittels Einzel-Typenprüfbericht möglich. Die Grenzwertvorschriften für Anlagen über 500 kW bleiben unverändert. Ausgenommen ist die Leistungsklasse ab 1.000 kW und kleiner 2.000 kW: in diesem Bereich sinkt der Staubgrenzwert aufgrund der mit 04.10.2019 in Kraft getretenen Änderung der Feuerungsanlagen-Verordnung (FAV 2019) auf 36 mg/Nm³ (bezogen auf 10% O2).

In allen Leistungsklassen erfolgt eine Anpassung des Bezugssauerstoffgehaltes von 11 % auf 10 % O2 im Abgas, um die Vergleichbarkeit mit der Ökodesignrichtlinie zu erleichtern.

 

Nenn-
wärme-
leistung
≤ 500 kW> 500 kW < 1.000 kW ≥ 1.000 kW < 2.000 kW ≥ 2.000 kW < 5.000 kW ≥ 5.000 kW <10.000 kW ≥ 10.000 kW
NOx
[mg/Nm³]
200275275220220110
Staub
[mg/Nm³]
4083362211

11

Grenzwerte bezogen auf 10 % O2 im Abgas bei Volllast
Die Grenzwertbestimmung für NOx gilt für Holzartige Biomasse. Beim Einsatz von Sonderbrennstoffen wird auf brennstoff-spezifische Eigenschaften und Bescheidgrenzwerte Rücksicht genommen.

 

 

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