EU INNOVATIONFUND:

WORKSHOP DES BMNT UND DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) lud am 18. September gemeinsam mit der Europäischen Kommission in die KPC zum Workshop "EU Innovationfund".

Der EU Innovationfund wird von 2020 bis 2030 Demonstrationsvorhaben im Bereich innovativer Technologien und industrieller Innovationen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes fördern. Insgesamt werden für Projekte in der energieintensiven Industrie, Erzeugung erneuerbaren Energie, Energiespeicherung sowie CCU und CCS, zumindest 450 Millionen Emissionszertifikate (abhängig vom Preis der Emissionszertifikate, in etwa 10 Milliarden Euro an Fördermitteln) zur Verfügung stehen. Die erste Ausschreibung des EU-Innovationfund soll in der zweiten Hälfte 2020 starten. Zur Konkretisierung des Designs des ersten Calls werden noch dieses Jahr weitere Workshops in Mitgliedstaaten und mit Stakeholdergruppen sowie eine öffentliche Konsultation abgehalten.

Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, der Industrie und branchennahen Institutionen nahmen an dem Workshop teil. Nach der Begrüßung durch Sektionschef Jürgen Schneider gab Christian Holzleitner von der Generaldirektion Klima der Europäischen Kommission einen Überblick zum Innovationfund, der 2020 starten wird. Die darauffolgende Mischung aus kurzen Informationsvorträgen aus dem Blickwinkel der nationalen Förderungsstellen (KPC, FFG, Klimafonds) gesehen und Erfahrungsberichten österreichischer Projekte mit anschließender Diskussion förderte viele Ideen und Erkenntnisse zu Tage.

Primäres Ziel der Veranstaltung war es einerseits österreichische Projekte zu präsentieren, die bei der Realisierung von CO2-mindernden Technologien im Rahmen des EU-Innovationfund in Frage kommen, und andererseits Kriterien und mögliche Herausforderungen zukünftiger, erfolgreicher Ausschreibungen des Innovationfund zu diskutieren.

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