Neuerungen in der Umweltförderung:

Förderung für energieeffiziente Prozesskälteanlagen mit GWP bis 1.500

Die Umweltförderung im Inland bietet bereits seit langem Förderungen für umweltfreundliche Lösungen beim Klimatisieren und Kühlen. Im Bereich der Prozesskälte war das Angebot bisher auf Anlagen mit „natürlichen“ Kältemitteln (CO2, Ammoniak) bzw. Absorptions- und Adsorptionsanlagen mit Antriebsenergie auf Basis erneuerbarer Energieträger oder industrieller Abwärme beschränkt.

Im Zuge der letzten Kommissionssitzung zur Umweltförderung im Inland wurden für diesen Förderungsbereich einige Neuerungen beschlossen. Gefördert wird in Zukunft die Anschaffung von Prozesskälteanlagen unter Verwendung von alternativen Kältemitteln mit GWP bis zu 150. Ebenso wird auch der Austausch bzw. die Optimierung von Prozesskälteanlagen unter Verwendung von Kältemitteln bis zu einem GWP von 1.500 gefördert, sofern bestimmte Mindestkriterien für die Energieeffizienz der Anlage eingehalten werden.

Mit den Änderungen soll ein Vorzieheffekt zur EU-Verordnung 517/2014 über das Inverkehrbringen von fluorierten Treibhausgasen erzielt werden.

Da Prozesskälteanlagen Nutzungsdauern von 15 Jahren und mehr aufweisen, möchte die Umweltförderung im Inland mit den neuen Förderungsbestimmungen langfristige, energiesparende und emissionsarme Lösungen attraktiver machen.

Die veränderten Förderungsbestimmungen gelten für Einreichungen ab dem 01.01.2017. Weitere Informationen zur Förderung „Klimatisierung und Kühlung“ finden Sie hier.

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